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01.06.2017 - Abwicklungsstörungen jeglicher Art noch vor Abnahme eines Werks stehen in der Praxis fast an der Tagesordnung: Der geplante Bau eines Kraftwerks verzögert sich wegen Demonstrationen;
die geschuldete Bearbeitung des Schotters ist wegen Verunreinigungen aufwendiger als vermutet; das Werk stellt sich letztlich als auf die vereinbarte Art undurchführbar heraus oder geht vor Abnahme durch ein Unglück unter usw. Umso überraschender scheint es, dass die wenigen Normen des ABGB ( va §§ 1168, 1168a, 1170a ) die Frage der Tragung des wirtschaftlichen Nachteils – also des Risikos – in diesen Fällen sehr unklar regeln und viele Fragen offen lassen.
Das vorliegende Buch greift diese Unklarheiten auf. Es befasst sich mit der Gefahrtragung beim Werkvertrag und erarbeitet ein systemkonformes und konsistentes sowie für die Vertragsparteien vorhersehbares Gefahrtragungskonzept. Einer kritischen Betrachtung unterzogen werden dabei neben den historischen Wurzeln der heutigen Gefahrtragungsregeln vor allem die Einordnung der Werkleistung ( ausschließlich ) als Speziesschuld und die Risikoverteilung anhand der vielfach als nebulos bezeichneten « Sphärentheorie «. Das Ergebnis ist eine Risikozuordnung aufgrund eigenständiger, aber mit dem System des allgemeinen Leistungsstörungsrechts vereinbarer Kriterien.
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