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14.11.2022 - Die Schenkung auf den Todesfall stellt schon seit der Antike ein probates Mittel zur willkürlichen Vermögensverteilung dar und ist auch im Recht des ABGB nach wie vor präsent.
Aus diesem Grund vergleicht diese Arbeit, die donatio mortis causa des römischen Rechts mit der Schenkung auf den Todesfall des ABGB. Dabei wird besonders auf das Spannungsverhältnis des Rechtsinstituts zu restriktiven Maßnahmen im Sinne des Schutzes der Erben sowie Pflichtteilsberechtigten eingegangen, auch werden etwaige Formen von Rechtsumgehung sowie Rechtsmissbrauch beleuchtet. Dass die rechtliche Handhabe der Schenkung auf den Todesfall bereits im römischen Recht Kontroversen unter den Juristen auslöste und diese im ABGB teils noch fortbestehen zeigt, welche Brisanz von diesem Rechtsgeschäft seit jeher ausgeht. Weder bei der Einführung des ABGB im Jahr 1811 noch im Zuge der nachfolgenden Erbrechtsnovellen konnten dabei Lösungen gefunden werden, die den Disput abschwächen, weshalb für die Zukunft einige spannende Fragen offen bleiben.
 
Josef Hermann Pig war Universitätsassistent am Institut für Römisches Recht und Rechtsgeschichte an der Leopold Franzens Universität Innsbruck und ist dort jetzt als Lehrbeauftragter beschäftigt. Seine Forschungsfelder umfassen das Römische Recht als auch das aktuelle österreichische Zivilrecht mit den Schwerpunkten auf Sachen-, Erb- und Schuldrecht. Nunmehr ist er Rechtsanwaltsanwärter in Tirol.
 
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