HomeContactBook search
Your shopping cart
Jan Sramek Verlag KG
Books
Open Access
Datenschutzrecht
Books for the educated reader
Labour law
European Law
Commercial and Business law
International Law and Comparative Law
Insolvency Law
Medizinrecht
History of Law
Legal Philosophy
Law of Sports
Public Law
Steuer- und Außenwirtschaftsrecht
Criminal Law
Administrative Law
Völkerrecht
Civil Law
Civil Procedure Law
Series
Open Access
Journals
For booksellers
For our authors
Press & journalists
The publisher
Contact
DetailsReviewsAuthors
Fehlerkalkül - Alternativermächtigung - Revolution
39,90
All prices include VAT but exclude delivery charges, tariffs, etc.
Add to Basket
Luka Samonig
Publikationsdatum: 03.05.2022
Buchumfang: X, 138 Seiten
Einband: Festeinband
Format: 15 x 23
ISBN: 978-3-7097-0298-7
Die Geltung fehlerhafter Rechtsakte wird innerhalb der Reinen Rechtslehre meist durch das Konzept des Fehlerkalküls erklärt, der ihre rechtliche Existenz ermöglicht, wenn und soweit gegen sie Rechtsmittel offenstehen. Ohne Fehlerkalkül führt hingegen jeder Fehler zur Nichtigkeit des fraglichen Rechtsakts. Diese Konzeptualisierung wird insbesondere bei letztinstanzlichen Entscheidungen brüchig, weil es gegen solche naturgemäß keine Rechtsmittel geben kann. Was aber, wenn solche Entscheidungen fehlerhaft zustande kommen oder inhaltlich falsch sind? Stehen sie in Geltung und müssen befolgt oder sind sie nichtig und können ignoriert werden? Zu letzterem Schluss kam der Erfinder des Fehlerkalküls, Adolf Merkl, während dessen Mentor Hans Kelsen einen anderen Zugang wählte, indem er sämtliche Rechtserzeugungsbestimmungen als Alternativermächtigung deutete. Demnach können Rechtsakte entweder so erzeugt werden, wie es ihre Ermächtigungsnorm ausdrücklich vorschreibt, oder auch auf jede beliebige andere Weise. Letztinstanzliche Entscheidungen gelten demnach endgültig, weil sie nicht beseitigt werden können. Die vorliegende Arbeit setzt sich mit beiden Ansätzen kritisch auseinander und versucht einen Gegenvorschlag zur gedanklichen Fassung dieses rechtstheoretischen Problems: Unter Rückbezug auf Kelsens Darstellung rechtlicher Revolutionen wird vorgeführt, wie fehlerhafte letztinstanzliche Entscheidungen Geltung erlangen können, indem sie innerhalb der Rechtsordnung wirksam werden.
DatenschutzLegal informationJan Sramek Verlag Terms & ConditionsImpressumCopyright Jan Sramek Verlag